Genervt von A., verliebt in G. und L.

Am Montag hatte ich ein wichtiges Gespräch mit G. Er teilte mir mit, dass er zur Zeit nicht gut mit der Beziehung zwischen mit und L. klar kommt. Er ist eifersüchtig auf den vielen Sex, den wir miteinander haben. Und er meinte, dass das Timing nicht gut war, weil wir gerade mit der Renovierung unseres Hauses eigentlich mehr als genug zu tun haben. Insgesamt ist er gerade kein Fan von meiner Beziehung mit L. und freut sich auch nicht für mich.

Das war natürlich alles andere als einfach zu hören. Ich versuchte, ihm seinen Raum zu geben. Und ich war sehr froh, dass ich in dem Moment insgesamt ausgeruht und daher kognitiv in der Lage war, nicht sofort zu reagieren, sondern mich in seine Lage hineinzuspüren. Und ehrlich gesagt kann ich es sehr gut nachvollziehen, dass das für ihn gerade nicht einfach ist.

Während G. und ich kaum ruhige Zeit miteinander haben, sondern unsere ganze Freizeit mit Renovieren oder Freunde treffen verbringen, gehe ich mit L. regelmäßig auf Dates, verbringe viel ruhige Zeit mit ihm und habe daher auch sehr viel Sex mit ihm. Hinzu kommt, dass G. und ich an einigen unserer Beziehungsthemen gerade nicht arbeiten können, weil uns einfach die Zeit fehlt.

Ich hatte aber das Gefühl, dass es ihm allein schon geholfen hat, das mal auszusprechen und keine Verurteilung, sondern Verständnis und Empathie von mir zu bekommen. Und ich bin froh, dass er es mir erzählt hat.

Am Mittwoch war ich mit L. verabredet. Wir trafen uns in einer Kneipe, aßen dort zusammen Veggie-Burger und unterhielten uns gut. Dann steigen wir ins Auto und fuhren zu einer Event-Location, in der wir zusammen mit meiner besten Freundin ein Konzert besuchen würden.

Der ganze Abend war richtig schön. Das Konzert war wahnsinnig unterhaltsam. Wir klatschten, tanzten, sangen mit. Und konnten den ganzen Abend kaum die Finger voneinander halten. Wir hielten uns immer wieder die Hände, knutschten rum oder lachten einfach miteinander.

Irgendwann an dem Abend umarmte L. Mich ganz fest und sagte zu mir: „Ich bin schon die ganze Woche recht emotional. Aber ich empfinde echt viel für dich. Und ich bin froh, dass es dich in meinem Leben gibt.“

Ich hoffe mal, dass das für meine beste Freundin nicht zu viel war und sie sich nicht wie das dritte Rad am Wagen fühlte.

Am Ende des Abends setzte ich die beiden noch in der Nähe ihrer Wohnungen ab (die zwei wohnen nur 5 Gehminuten voneinander entfernt) und verabschiedete mich von L. mit vielen Küssen.

Am Freitag renovierten G. und ich wieder den ganzen Tag miteinander. Wir kommen echt gut voran, sodass wir nächstes Wochenende anfangen werden, die Möbel ins Haus zu tragen und aufzubauen. Richtig einziehen und dort wohnen werden wir wohl ab Anfang April.

Abends war G. mit einigen seiner Kolleg*innen zu einem Spieleabend verabredet. Also hatte ich das Haus für mich. Das war echt schön, denn das hatte ich ewig nicht mehr. Ich kochte mir etwas zum Abendessen, wusch die Wäsche, putzte das Bad, bezog mein Bett neu. Dann holte ich den Rasierer und trimmte meine Intimhaare mal wieder, duschte in aller Ruhe, trug eine Gesichtsmaske auf, schnitt mir die Nägel. Ich fühlte mich rundum gut. Und kam auf die Idee, meine verschiedenen Sexparty-Outfits auszuprobieren. Ob sie noch passen und wie ich mich in ihnen fühlte.

Als ich mein schwarzes, teils durchsichtiges Partykleid anhatte, fühlte ich mich wahnsinnig sexy. Ich machte ein Selfie und schickte es G. und L. Die positiven Reaktionen der beiden pushten mein Ego dann noch zusätzlich.

Danach kuschelte ich mich in mein Bett und schlief schnell ein.

Am Samstag wachte ich leider schon super früh auf. Da ich samstagabends mit L. clubben gehen wollte, war mir klar, dass ich mittags nochmal einen Mittagsschlaf brauchen würde. Aber erst mal renovierte ich zusammen mit G. eine Weile, bis es Zeit für die Mittagspause war. Anstatt gemeinsam zu Mittag zu essen, landeten wir aber miteinander im Bett. Das erste mal seit Wochen. Und es war echt schön. Ich ergriff ein bisschen die Initiative, gab G. einen ausführlichen und kunstvollen Handjob, und wurde von seinen Reaktionen auf meine Berührungen selbst geil. Es war seit langem das erste mal, dass ich richtig Lust auf Sex mit ihm hatte. Und das war echt ein schönes Gefühl, das ich sehr vermisst habe.

Als G. mich auf den Rücken drückte, um mich zu leckten und zu fingern, bemerkte er, wie verspannt meine Beckenbodenmuskulatur war. Also massierte er alle Verspannungen raus, bevor er mich mit genau den richtigen Techniken und Berührungen und Geschwindigkeiten zu einigen wahnsinnig intensiven und squirtvollen Orgasmen brachte. Der Mann weiß einfach was er tut.

Nach dem Sex ging G. mittagessen und dann wieder rüber ins Haus zum Renovieren. Ich zog mir ein Schlaf-T-Shirt und eine Unterhose an und legte mich für meinen Mittagsschlaf in mein Bett.

Als L. eine halbe Stunde später ankam, ließ G. ihn rein und sagte ihm, dass er mich in meinem Bett finden würde. L. schlich sich zu mir ins Zimmer, zog seine Jeans aus und kuschelte sich zu mir. Ich freute mich unheimlich, ihn bei mir zu haben. Wir kuschelten noch eine Weile, während ich langsam wacher wurde. Und stiegen dann in unsere Arbeitskleidung. Wir wollten heute das Wohnzimmer miteinander streichen. Die erste Schicht dunkelgrüner Farbe hatte ich schon am Vormittag aufgetragen. Die zweite Schicht würde unser Nachmittags-Projekt sein.

Wir machten uns noch einen Kaffee und setzten uns für ein paar Minuten auf die Gartenbank vor dem Haus. L. sagte zu mir: „Ich habe das Gefühl, dass wir in den letzten Wochen nochmal einen großen Schritt miteinander gemacht haben. Und dass ich nochmal stärkere Gefühle für dich entwickelt habe. Oder sie jetzt wahrnehme. Wahrscheinlich warst du mir da voraus und ich bin jetzt nachgezogen. Aber ich finde, dass das zwischen uns sich echt nochmal weiterentwickelt hat. Es fühlt sich irgendwie fester an.“

Ich fand das so schön, dass er das ungefragt so aussprach. Daher nahm ich ihn in den Arm und küsste ihn auf den Kopf, bevor ich ihm sagte: „Ich glaube, wir fühlen genau gleich. Ich glaube nicht, dass ich dir voraus war. Aber die Entwicklung spüre ich auch. Es fühlt sich jetzt ganz schön beziehungsmäßig an, was mir miteinander haben.“

Dann strichen wir die Wände in Rekordzeit. Insgesamt waren wir keine ganze Stunde damit beschäftigt.

Nervig fand ich, dass A. an dem Nachmittag bestimmt 5 mal bei ihm anrief wegen irgendeiner Sache bezüglich deren Mietvertrags. A. neigt leider dazu, aus einer Mücke einen Elefant zu machen und kann nicht auf Antworten warten. Sie verstand eine Sache im Mietvertrag nicht und anstatt L. einfach am nächsten Tag, wenn er wieder bei ihr war, darauf anzusprechen, wollte sie das sofort klären. Und rief ihn daher immer wieder an. Und L. ging auch ran und telefonierte daher mehrmals mit ihr. Auch er hätte ja irgendwann einfordern können, dass die zwei das einfach klären, wenn er nicht gerade bei mir ist. Hat er aber nicht.

Danach gingen wir rüber ins Haus meiner Eltern und fingen an, zusammen zu kochen. Wir schnippelten, machten Musik an, und irgendwann klingelte es. L.’s Freundin A. stand vor der Tür, denn sie war mit G. für deren erstes Date verabredet. Auch im Haus meiner Eltern. Das hatten L. und ich uns so nicht vorgestellt, aber zwischen G. und A. war es tausendmal hin- und hergegangen und am Ende war das irgendwie die beste Option für die beiden. Ich hatte G. vorher klar kommuniziert, dass ich keine Zeit zu viert verbringen wollte, sondern die zwei sich einfach ins Wohnzimmer chillen sollten, damit L. und ich unseren Abstand und unsere Ruhe hatten. Das taten sie auch, doch ab dem Moment, wo A. im Nebenraum saß, waren L. und ich angespannt. War das vielleicht doch keine so gute Idee gewesen, G. und A. zu verkuppeln? Das wird sich zeigen.

G. und A. fragten uns irgendwann, ob sie mitessen dürften und ich bejahte. Später ging aber dann nochmal zu ihnen und sagte, dass ich ihnen lieber das Essen ins Wohnzimmer bringen würde, als zu viert am Esstisch zu sitzen. Das war zum Glück (oder so schien es zumindest) für alle in Ordnung. Und L. war gottfroh, dass ich mich getraut hatte, das so vorzuschlagen.

L. und ich machten uns dann auch noch eine Flasche Weißwein auf, um unsere Nerven ein bisschen zu beruhigen. Ich fragte ihn beim Essen, ob er sich gleich überhaupt entspannen könnte, wenn wir zwei Stockwerke über G. und A. in mein Zimmer gehen würden, um miteinander Sex zu haben. Er war sich da nicht so sicher. Aber wir wussten ja, dass wir zur Not noch rüber ins Gästezimmer unseres Hauses wechseln könnten.

Nach dem Essen gingen wir also hoch und ich stieg einmal kurz unter die Dusche. L. zog sich komplett aus und legte sich in mein Bett und wartete dort auf mich. Schon da vergaßen wir komplett, dass G. und A. unten im Wohnzimmer saßen. Ich schlüpfte in eines meiner Sexparty-Outfits, das ich ihm gerne zeigen wollte. Ein bisschen als Vorbereitung auf die Kinky Galore in Hamburg, auf die wir im April gehen würden. Das Kleid, dass ich anzog, besteht aus einem Halsband aus Wetlook-Stoff, schwarzem, durchsichtigem Stoff über meinem Körper, einem freien Rücken und einem Schlitz am Bein. Darunter trug ich ein rotes Spitzen-Höschen. Ich fühle mich in dem Kleid wahnsinnig wohl und sexy.

Als ich so angezogen in mein Zimmer rüberlief, fielen L. fast die Augen aus dem Kopf. Er war noch nicht mal vom Bett aufgestanden, da hatte er schon eine Erektion, so sexy fand er mich in dem Outfit. Er kam zu mir her und überschüttete mich mit Komplimenten. Streichelte mir den freien Rücken und die Schultern und küsste mich liebevoll.

Dann fingen wir an rumzuknutschen, befreiten mich von meinem Kleid und legten uns aufs Bett. Wir machten unsere Dating-Playlist auf Spotify rein – eine Playlist, die wir in den letzten Wochen mit allen Songs gefüllt haben, die uns an uns erinnern. Das ist vorwiegend Techno, z.B. von Jan Blomqvist, Dominik Eulberg und Christian Löffler. Unter anderem aber auch dieses Lied: https://open.spotify.com/intl-de/track/77kMHM0D2MgGTjoL2308Lm?si=69c0867686ba4cff

Ich liebe es, gute Musik während dem Sex zu hören. Teilweise spüre ich meine Orgasmen dann noch intensiver und es fühlt sich an, als würde ich währenddessen auf der Musik schweben.

Nach einem ausgiebigen Vorspiel holten wir ein Kondom und L. vögelte mich im Missionar. Es war super intensiv für uns beide. Er fragte mich irgendwann: „Darf ich dich von hinten nehmen?“ Und ich antwortete: „Ich habe mir gerade genau dasselbe gewünscht.“ Also drehte ich mich um und er vögelte mich von hinten. Und ich explodierte. Meine Orgasmen waren so intensiv, dass ich währenddessen laut in das Kissen unter mir schrie, komplett die Beherrschung verlor, und einfach nur flog. Es war Wahnsinn.

Irgendwann sagte er: „Ich würde dich gerne nochmal küssen.“

Er kniete im Bett und ich kniete mich vor ihn. Nahm sein Gesicht in meine Hände und küsste ihn leidenschaftlich. Er legte seine Hand auf meine Brust und drückte mich nochmal auf den Rücken. Drang nochmal in mich ein. Und gab sich nochmal seinen Gefühlen voll hin. Ich war von den Orgasmen von vorhin so befriedigt, dass ich ihm irgendwann sagte: „Ich möchte dich kommen sehen.“

Also spürte er in sich rein und bewegte sich, wie es sich für ihn am besten anfühlte. Er suchte kurz vor seinem Orgasmen lange den Augenkontakt mit mir und war ganz bei mir. Nach einem intensiven Orgasmus sank sein Kopf an meine Schulter.

Wir kuschelten noch eine kurze Weile miteinander, bevor wir uns für die anstehende Clubnacht fertigmachen mussten. Wir waren bei einer Freundin von mir zum Vorglühen verabredet und schon spät dran. Ich trug eine schwarz Jeans-Schlaghose und ein dunkelblaues Top, das an einer Schulter trägerlos war und unter das ich keinen BH tragen konnte. Ich legte Goldschmuck an, schminkte meine Augenbrauen, und fühlte mich attraktiv und bereit für die Party. L. zog eine neue schwarze Hose an, die ihm wahnsinnig gut stand, ein weißes Shirt und ein offen getragenes schwarzes Hemd darüber. Ich fand ihn richtig cute.

Auf dem Weg zur WG meiner Freundin kauften wir beim Rewe noch kurz ein paar Chips, gefrorene Beeren für den Lillet Wild Berry und zwei Mate für die Ubahn-Fahrt.

Als wir in der WG ankamen, brauchten L. und ich beide ein paar Minuten zum Ankommen, aber dann fühlten wir uns super wohl. Die Leute, die an dem Abend dabei waren, waren alle entweder selbst poly, oder sie lesen meinen Blog und sind einfach generell sehr offen. Daher fühlte es sich an wie die normalste Sache der Welt, dass ich meinen Freund dabei hatte, mit ihm rumknutschte, und meinen Mann nicht. Das war echt schön. Und ich fand es schön zu sehen, wie schnell sich L. in die Runde integrierte. Es machte Spaß, mit ihm da zu sein.

Auch später im Club war es einfach easy mit L. Ich hatte Spaß und tanzte mir die Seele aus dem Leib. L. hatte Spaß und tanzte. Wir knutschten viel rum und da es eine Party mit Jan Blomqvist war, fühlte wir uns den ganzen Abend sehr verbunden, weil uns so viele Lieder an unsere gemeinsame Zeit in den letzten vier Monaten erinnerten.

Um 5.45 Uhr morgens fielen wir erschöpft und glücklich ins Bett und schliefen tief und fest nebeneinander.

Um 14.38 Uhr schaute ich das nächste mal auf die Uhr. Und wusste in dem Moment, dass L. angespannt sein würde, sobald ich ihm sage, wie viel Uhr es ist. Weil er mit A. keine Uhrzeit abgemacht hatte, wann er heute zurück sein würde. Als ich ihm sagte, wie viel Uhr es ist, setzte er sich direkt auf und schaute auf sein Handy. Und da waren zig Nachrichten von einer anscheinend sehr genervten A., die keine Antworten von ihm bekommen hatte, weil er ja bis jetzt geschlafen hatte. Ab dem Moment war L. mental nicht mehr mit mir im Moment, sondern bei A. Und das gefiel mir natürlich überhaupt nicht.

Wir putzten uns die Zähne, L. wollte dann auch nicht mehr mit mir frühstücken, sondern schnellstmöglich nach Hause. Ich fuhr ihn nach einem schnellen Kaffee also zur Bushaltestelle und er fuhr davon.

Später stellte sich dann heraus, dass A. auch dieses mal wieder einfach Themen hatte, die sie gerade aus der Ruhe brachten. Und da sie nicht in der Lage ist, sich selbst zu beruhigen oder einfach bis abends zu warten, bis sie mit L. reden kann, bombardiert sie ihn mit Nachrichten, obwohl sie genau weiß, dass er bei mir ist. Und erwartet auch eine sofortige Reaktion. Das find ich schwierig. Einerseits täte ihr insgesamt ein bisschen mehr Selbständigkeit gut. Und andererseits nervt es mich einfach, dass sie so immer wieder während meiner Dates mit L. in unsere Zeit reinfunkt, selbst wenn sie gar nicht vor Ort ist. Dass L. immer wieder angespannt ist wegen A.’s Launen und sich das auch auf die Dates mit mir auswirkt. Und dass er dann nicht mal noch in aller Ruhe mit mir frühstücken kann, bevor er zurück zu A. fährt.

Ich halte diese Abhängigkeit, die L. und A. in deren Beziehung voneinander haben, nicht für gesund. Und bin ehrlich gesagt auch nicht sicher, wie geeignet A. für die Poly-Welt tatsächlich ist, wenn sie L. so dringend braucht und überhaupt nicht in der Lage, eigenständig Lösungen für ihre Probleme zu finden oder mit ihren Gefühlen klar zu kommen.

L. hat anscheinend auf dem Heimweg schon mit A. telefoniert und schrieb mir dann kurz, dass alles geklärt sei und es wieder um deren Wohnung ging. Also erneut ein Thema, das nicht dringend ist. Das hat mich heute dann ganz schön genervt.

Ihr merkt, ich bin gerade kein großer Fan von A.

Das Date zwischen G. und A. lief übrigens ganz gut. Laut G. haben die beiden sich gut unterhalten und wollen sich erneut treffen. Das freut mich für G., aber ich habe gleichzeitig so ein Cringe-Gefühl deswegen, weil ich A. gerade nicht gut leiden kann. Ich hätte es lieber, wenn G. sich mit Leuten trifft, die ich auch super finde. Vor allem, weil ich Angst habe, dass A. G. nicht gut tut. Denn bei A. braucht man meiner Meinung nach ganz viel Abgrenzung und klare Positionen und das ist nicht die Stärke von G. Und von L. auch nicht. Die zwei wollen es immer allen Recht machen und vergessen dabei des Öfteren, Grenzen zu setzen oder klar zu kommunizieren, was sie eigentlich wollen.

Deswegen bin ich mir auch nicht sicher, ob L.’s Verhalten gegenüber A. sich verändern kann und wird. Falls nicht, ist das Verhalten von A. wohl eine Sache, mit der ich aktuell leben muss und wenig Einfluss darauf habe. Und im Dinge aushalten, auf die ich nur wenig Einfluss habe, bin ich leider echt nicht so gut.

Alles in allem fühlt es sich aber echt schön an, wie sich mit L. (und auch mit G.) alles entwickelt. Auch wenn in diesem Poly-Setting die Anzahl der Herausforderungen und Baustellen eher größer ist als in einem monogamen Setting, scheint es mir. Es sind halt mehr Leute und daher auch mehr Beziehungsarbeit, die gemacht werden muss. Deswegen bin ich auch überzeugt, dass diese Beziehungsform nicht für jeden etwas ist.

L. ist schon am Dienstag wieder bei mir und darauf freue ich mich schon.

Eure Clara

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