Als ich am Dienstag in die Klinik fuhr und die Ärzte leider entdeckten, dass mein Troponinwert weiter angestiegen war – ein Wert, der Verletzungen am Herz anzeigt – wurde mir empfohlen, stationär dort zu bleiben. Die Kardiologen gingen davon aus, dass ich von der Immuntherapie schon wieder eine Herzmuskelentzündung entwickelte, womit natürlich nicht zu spaßen ist.
Bis Freitag lag ich daher wieder im Krankenhaus und bekam hochdosiertes Kortison intravenös. Zum Glück nur drei Tage, die auch schnell vorüber gingen. Ich bekam in der Zeit viel Besuch – von L., Ls., G., meiner Schwester, meiner besten Freundin A., meinen Eltern, meiner Tante und meinem Onkel.
Besonders schön war der Besuch von Ls., weil ihr Sohn bei ihrem Mann blieb und wir seit langem mal wieder etwas Zeit zu zweit hatten. Es waren zwar nur anderthalb Stunden, aber in denen kuschelten wir uns in meinem Krankenhausbett aneinander, redeten und genossen die Ruhe und Harmonie. Das tat gut.
Ich vermisse den Sex mit Ls. zur Zeit wieder sehr. Ihr Sohn wird langsam älter, sodass das sicherlich irgendwann wieder möglich sein wird, dass wir auch ganze Abende miteinander verbringen. Darauf freue ich mich schon sehr. Ls. und ich schicken uns immer wieder Nudes, flirten miteinander und reden auch darüber, wie sehr wir uns nach mehr Intimität miteinander sehnen. Es ist also alles eine Frage der Zeit.
Das geplante Date mit L. am Dienstagabend fiel dann ja leider aus, aber er kam mich natürlich trotzdem im Krankenhaus besuchen. Mehrmals sogar. Und als ich am Freitag endlich wieder gehen durfte, half er mir dabei, meine Taschen zu ihm zu tragen, weil mein Auto bei ihm in der Garage stand. Als wir bei ihm waren, ließen wir eine Badewanne ein und badeten zum ersten mal zusammen. Wir streichelten uns im warmen Wasser die Beine und waren froh, beieinander zu sein. Nach dem Vorfall der vorigen Woche waren wir irgendwie noch mehr in Love als davor. Wir hatten beide gespürt, wie schlimm wir es fänden, uns zu verlieren. Und hatten auch beide gesehen, wie gut wir uns taten, solange unsere Kommunikation funktionierte. Die Wertschätzung und Liebe füreinander war daher die ganze Woche sehr präsent. Wir machten uns Unmengen an Komplimenten, sagten uns immer wieder, wie sehr wir uns lieben und wie toll wir uns finden. Und wir konnten die Finger nicht voneinander lassen. Umarmten uns ständig, schmiegten unsere Wangen aneinander wie zwei Katzen, verschränkten unsere Finger ineinander.
Als das Badewannenwasser kalt wurde, trockneten wir uns ab und fielen uns ganz von allein in die Arme. Wir gingen rüber ins Schlafzimmer und hatten ohne viel weiteres Vorspiel Sex miteinander. Ich wollte das so. In dem Moment war ich ihm emotional zu verbunden, dass ich ihn einfach so nah wie möglich an mir dran haben wollte. Also schliefen wir langsam und behutsam miteinander und fühlten ganz arg viel.
Danach packte ich meine Taschen ins Auto und fuhr heim.
Am Samstagmorgen trank ich mit G. in aller Ruhe einen Kaffee und glättete mit ihm die Wogen. Er war ein bisschen böse auf mich, weil ich mich am Freitagabend vor lauter Wartezeit im Krankenhaus, Badewannen und Sex nicht zuverlässig bei ihm gemeldet hatte. Er hatte daheim auf mich gewartet und keine Updates von mir bekommen, ob und wann ich heimkommen würde. Aber wir konnten das zum Glück morgens gut klären und verabredeten uns für Sonntagnachmittag miteinander.
Dann traf ich mich mit S. in einer nahegelegenen Stadt zum Brunchen. Sie war am Wochenende bei ihren Eltern zu Besuch und wir trafen uns quasi in der Mitte. Es war schön, sie mal wieder zu sehen. Das letzte mal hatten wir uns auf der Party im Mai getroffen. In den letzten Jahren habe ich es auch immer 1-2 Mal pro Jahr geschafft, sie zu besuchen. Doch das war zwischen meinen ganzen Krankheitsgeschichten dieses Jahr nicht möglich.
Nach dem brunchen spazierten wir noch ein bisschen durch die Stadt, bis wir bei meinem Auto ankamen und ich zu L. fuhr. Wir waren ja zu unserem im letzten Blogartikel beschriebenen Sexy Date verabredet.
Bei ihm angekommen kuschelten wir uns erstmal eine Weile aufs Sofa, denn mir ging es nicht so gut. Schon auf der Fahrt zu ihm fühlte ich mich komisch und mein Herz machte Faxen. Ich bettete also meinen Kopf auf seinen Bauch und versuchte, mich zu entspannen. Er streichelte mir liebevoll das Gesicht und kraulte mir den Kopf. Wir redeten ein bisschen über meine Krankheit und ich erzählte ihm, dass ich mich bei vielen meiner Freund*innen immer etwas zurückhalte, was ich ihnen zu meiner Krankheit erzähle, weil ich sie nicht zu sehr damit belasten möchte. Er fragte daher: „Hast du das Gefühl, dass du mit mir über deine Krankheit reden kannst?“ Ich nickte. Er sagte: „Gut. Das ist mir nämlich wichtig.“
Obwohl L. fünf Jahre jünger ist als ich, hat er eine Seite an sich, die sich für mich sehr beschützend und kümmernd anfühlt. Ich fühle mich bei ihm sicher und geborgen. Es tut mir sehr gut, ihn in meinem Leben zu haben.
Wir zogen unsere Wandersachen an, fuhren in einen nahegelegenen Wald und parkten dort das Auto. In einem Café, das L. mir schon eine ganze Weile zeigen wollte, tranken wir Tee und aßen Käsekuchen. Danach machten wir einen Spaziergang durch den herbstlichen Wald und hörten unseren Schritten im raschelnden Laub zu. Wir unterhielten uns recht lange über die aktuelle Situation zwischen L. und A. A. hat entschieden, dass sie deren Wohnung am 1. Januar kündigen möchte, sodass der Mietvertrag am 31.03.2025 ausläuft. Gleichzeitig ist es für sie aber in Ordnung, wenn L. schon früher auszieht. Und das will er unbedingt. Er sucht aktuell nach einer kleinen Wohnung oder einem passenden WG-Zimmer. Sobald die zwei nicht mehr zusammen wohnen, trennen sie sich auch offiziell.
Ich freue mich da sehr drauf. Zwar ist es aktuell eh schon sehr viel entspannter bei denen daheim. L. und ich können uns dort treffen, auch die Nächte dort verbringen, auch dort Sex haben. Aber es bedarf immer einer Abstimmung mit A. Und für L. ist das Zusammenleben mit A. leider nicht mehr sehr positiv. Die zwei streiten sich sehr häufig, bzw. zicken sich wegen jedem Scheiß an. Sie versuchen, sicher daher weitestgehend aus dem Weg zu gehen. L. versucht, nicht daheim zu sein, wenn A. heimkommt. Und A. ist an mindestens 5 Nächten pro Woche eh nicht daheim, sondern schläft bei ihrem Liebhaber. Auch sie geht L. ziemlich aus dem Weg.
Ich kann daher nicht so richtig nachvollziehen, warum sie bis zum 1. Januar mit der Kündigung der Wohnung warten will. Und da L. es auch nicht weiß und sie auch nicht danach gefragt hat, könnte ich nur spekulieren, warum sie auf diesem Datum beharrt.
L. meinte zu mir irgendwann: „Ich hatte bisher immer Angst, dass ich mich einsam fühle, wenn ich alleine wohne. Das ist inzwischen nicht mehr so – weil es dich gibt und wir uns so regelmäßig sehen. Inzwischen kann ich mir das gut vorstellen und freue mich sehr darauf, nicht mehr mit A. zusammenzuwohnen.“ Es fühlt sich gut an und vermittelt mir auch eine gewisse Sicherheit, dass er und ich da ähnliche Vorstellungen davon haben, wie unsere Beziehung aussehen wird, wenn er eine eigenen Wohnung oder ein eigenes Zimmer hat.
Als wir wieder daheim waren, mixten wir uns ein paar Drinks (für mich alkoholfrei, für ihn mit). L. musste sich ein bisschen Mut antrinken für unseren Abendplan. Geplant war ja, dass er seine Militäruniform anziehen würde und ich mein sehr knappes, sehr durchsichtiges Sexpartykleid. Er wollte zum ersten mal in eine dominantere Rolle schlüpfen.
Wir backten zusammen Pizza und machten einen Salat, setzten uns mit hervorragendem Essen und unseren Drinks aufs Sofa und aßen zusammen. Danach räumten wir kurz die Küche auf und gingen dann ins Bad. Als ich mich entkleidet, um gleich duschen zu gehen, verschwand L. nochmal nach draußen. Er zündete Kerzen bei sich im Schlafzimmer an. Ich stieg schonmal unter die warme Dusche und genoss das wärmende Wasser auf meiner Haut. Dann kam L. dazu und wir duschten gemeinsam. Ich finde L. so anziehend, dass es mich schon anmachte, ihm dabei zuzusehen, wie er sein Duschgel auf seinem Körper verteilte, wie sich seine Armmuskel anspannten, als er Shampoo auf seinem Kopf und in seinem Bart einmassierte. Ich schmiegte mich unter dem fließenden Wasser an ihn und küsste seinen Hals. Seine Hände glitten über meinen Körper und unsere Münder trafen sich. Die ganze Woche hatten wir uns nicht geküsst, weil L.’s Herpes ausgebrochen war. Doch jetzt hielten wir es nicht mehr aus. Ich zog ihn am Nacken an mich ran, öffnete meinen Mund und ließ meine Zunge um seine tanzen. Und stöhnte ihm entgegen.
Wir trockneten uns ab und L. nahm mich bei der Hand und führte mich ins Schlafzimmer. Wir waren beide schon so heiß, dass es komisch gewesen wäre, jetzt den Flow zu unterbrechen, damit wir unsere Outfits anziehen. Stattdessen ließen wir uns einfach weiter miteinander fließen. Ich hielt mich dennoch ein bisschen zurück, um ihm die Chance zu geben, trotzdem in eine dominantere Rolle zu finden, wenn er das wollte.
Im Schlafzimmer sagte er mir, dass er sich gerne unter mich legen und mich lecken möchte. Also kniete ich mich aufs Bett und L. schob seinen Kopf unter meine Vulva. Während seine Zunge meine Klitoris umspielte, beobachtete ich uns im großen Spiegel gegenüber seines Bettes. Ich fand, wir waren ein sehr schöner Anblick. Ich fasste seinen Kopf und zog ihn enger an meine Vulva. Es machte mich geil, ihn ein bisschen für meine Lust zu benutzen.
Irgendwann stand ich auf und L. wollte sich direkt aufsetzen. Ich befahl ihm: „Bleib liegen.“ (So viel zum Thema dominante Rollen…) und positionierte mich wieder über ihm. Dieses mal aber in der 69er, sodass ich seinen Penis in die Hand und in den Mund nehmen konnte, während er mich weiter oral verwöhnte. Ich kam einige Male und musste dann jedes mal von ihm ablassen, denn Multitasking ist echt nicht meine Stärke. Ich fühlte mich so wohl in meinem Körper und mit ihm.
Dann stieg ich von ihm runter, beugte mich über ihn und küsste ihn leidenschaftlich. L. setzte sich auf und baute die Kissen und Decken gegen die Wand. Er lehnte sich dagegen und bat mich, mich zwischen seine Beine zu setzen und mich an ihn zu lehnen. Und so saßen wir da eine Weile, aneinander geschmiegt, und genossen es einfach, uns zu haben und uns zu spüren.
Er küsste mich immer wieder auf meine Wangen und streichelte mit seinen langen Armen meine Schultern und meinen Oberköper. Ich drehte meinen Kopf zu ihm und wir küssten uns. Er schaute mir tief in die Augen und sagte: „Ich liebe dich so sehr.“, während ich in meinen nächsten Orgasmus glitt.
Ich rückte von ihm weg, legte mich vor ihm auf den Rücken und er folgte mir brav. Bestimmt sagte ich zu ihm: „Leck mich, L.!“ Und weil das ja wieder gar nicht zu den vorher abgesprochenen Rollen passte, lachte er und meinte: „Hey!“ Ich grinste ihn an und ergänzte ein: „Bitte?“
Er ließ es sich nicht zweimal sagen, küsste auf dem Weg zu meiner Vulva meine Brüste und meinen Bauch, und fing dann erneut an, mich zu lecken.
Ich hatte so Lust, ihn bald in mir zu spüren. Und sagte ihm das auch.
Als er sich auf die Bettkante setzte und ein Kondom holte, setzte ich mich hinter ihn und schlang meine Beine um ihn. Ich umarmte ihn von hinten und umfasste seinen Penis. Ich feuchtete meine Finger an und streichelte und massierte ihn. Ich spürte, wie gut sich das für ihn anfühlte und das machte mich selbst so sehr an, dass ich mit ihm mitstöhnte. Sein Penis fühlte sich schon in meinen Händen so gut an, dass ich es kaum erwarten konnte, ihn bald auch in mir zu spüren.
Während er sich das Kondom überstreifte, legte ich mich bäuchlings neben ihm aufs Bett und gab mich meiner Lust hin. Ich genoss es so sehr, da mit ihm zu sein und mich mit ihm einfach fließen zu lassen. Und ich fühlte mich so wohl in meiner Haut, wie lange nicht mehr.
Er kam zu mir und streichelte mir sanft den Rücken und den Po. Dann setzte er sich auf meine Oberschenkel und drang vorsichtig in mich ein. Oh Gott fühlte sich das gut an. Ich zerfloss unter ihm und seine langsamen Stöße brachten mich immer wieder zum Orgasmus. Ich änderte den Winkel, in dem ich mein rechts Bein an meiner Seite hochzog. Streckte mich ihm entgegen, damit er tief eindringen konnte. Dann spreizte ich auch mein linkes Bein zur Seite und er vögelte mich von hinten.
Irgendwann flüsterte er mir ins Ohr, dass er gerne in der Missionarsstellung kommen möchte. Also lösten wir uns voneinander, ich legte mich auf den Rücken und L. drang erneut in mich ein. So ganz nah stoß er uns gefühlvoll weiteren Höhepunkten entgegen. Ich fühlte mich wahnsinnig verliebt und mit ihm verbunden. Das war so schön.
Als er gekommen war, lagen wir noch lange auf- und nebeneinander und genossen den Moment. Doch ich hatte noch nicht genug und fuhr mir mit der Hand nochmal zwischen meine Beine. Ich gönnte mir einen weiteren Orgasmus und L. streichelte währenddessen meinen Körper.
Dann musste ich aufs Klo und hatte Durst. Wir trafen uns in der Küche wieder, immer noch nackt. Wir küssten uns innig. Wir hatten zwei Stunden lang Sex gehabt und es war etwa 23 Uhr. L. fragte mich: „Und was machen wir jetzt?“ Die Antwort fiel mir einfach: „Nochmal Sex haben.“ Er lachte.
Ich fragte ihn, ob er Phantasien hat, was er gerne mit mir machen möchte. Ich hatte vorher beim Sex bemerkt, wie seine Finger in die Nähe meines Polochs kamen, aber er sich nicht traute, mich dort wirklich anzufassen. Was Polöcher angeht, ist er immer noch ziemlich verklemmt.
L. sagte: „Ich würde gerne nochmal aufs Bett legen, das Gleitgel holen und dein Poloch massieren. Und dann würde ich dich gerne anal fingern und dein Poloch erkunden.“
Ich fragte ihn: „Hast du Lust auf Analsex mit mir?“ Es war süß, wie peinlich berührt er reagierte, aber er nickte schüchtern. Ich küsste ihn und schlug vor, dass er uns nochmal zwei Drinks machte und wir uns gleich im Schlafzimmer treffen. Ich ging solange mit meiner Analdusche ins Bad und säuberte mich.
Als ich zurück ins Schlafzimmer kam, lagen das Gleitgel und zwei Kondome auf dem Bett bereit. Wir küssten uns innig. Ich legte mich auf den Rücken und L. begann sofort, meine Klitoris zu stimulieren und mich zu streicheln. Er machte Gleitgel auf seine Finger, massierte mir erst sanft das Poloch und drang dann mit einem Finger ein. Ich zerschmolz unter seinen Berührungen. Ich wurde intensiv gefingert und kam viele Male. Immer wieder fasste ich mir nebenher auch selbst meine Klitoris an, wenn ich darauf Lust hatte.
Dann zog sich L. ein Kondom über. Ich spürte, wie aufgeregt er war. Er hatte noch nie Analsex gehabt und hatte mir schon im April erzählt, dass er das gerne mal ausprobieren wollte. Er sagte mir: „Kannst du mich bitte etwas dirigieren?“ Ich lächelte ihn an und nickte. Aber eigentlich wusste er auch von selbst, dass er halt vorsichtig sein musste und langsam. Wir verteilten Gleitgel auf dem Kondom und an meinem Po und dann kam L. näher. Ich spürte die Spitze seines Penis an meinem Poloch und brauchte ein paar Momente, um zu entspannen. Doch dann konnte L. eindringen, was er ganz langsam und vorsichtig machte.
Seine Stöße fühlten sich so gut an. Und ich fand es genau richtig, dass wir in der Missionarsstellung Analsex hatten. So sah er mein Feedback, sah meine Lust. Und ich sein Gesicht inklusive des Genusses darin. Ich finde ihn am allerschönsten, wenn er seine Augen vor Genuss schließt und ich sehe, wie jede Faser seines Körpers genießt und er sich ganz seinen Empfindungen hingibt. Ich habe das so bisher nur mit Frauen erlebt, beim Sex gemeinsam so ins Spüren zu kommen und zusammen auf den Wogen zu gleiten. Das macht den Sex mit L. für mich wirklich besonders.
Wir hatten lange Analsex und ich genoss es sehr. Ich stimulierte währenddessen immer wieder meine Klitoris oder drang mit zwei Fingern in meine Vagina ein und massierte meinen G-Punkt. Das machte alles nur noch intensiver für mich.
Irgendwann hatte ich genug. Er entzog sich und ich atmete erstmal tief durch. Ich musste eine Runde aufs Klo. Auch L. verschwand danach kurz im Bad, zog sich das Kondom ab und säuberte sich ein bisschen. Danach trafen wir uns wieder im Bett und kuschelten. Ich beugte mich über ihn und nahm seinen Penis in meinen Mund. Ich blies ihn, bis er wieder steif war, und fragte dann L., was er sich nun wünschte. Er sagte: „Ich würde gerne zwischen deinen Fingern kommen.“ Ich antwortete: „Das ist blöd, denn ich würde dich lieber gerne zum Orgasmus reiten.“ Davon war er aber zum Glück genauso begeistert. Also zog er sich nochmal ein Kondom über. Als ich mich über ihn setzte, klappte das mit dem Reiten dann aber doch nicht so gut, weil sein Penis nicht ganz steif war. Das machte aber nichts. Wir rieben uns aneinander und auch das fühlte sich gut an. Dann legte ich mich auf den Rücken und er drang stattdessen in der Missionarsstellung in mich ein – unsere Lieblingsstellung. Und so vögelte er mich erneut. Bis er mir bei seinem Orgasmus wie immer tief in die Augen schaute und aus seinen schönen, blauen Augen diese große Lust, die große Liebe und auch die Überraschung über seine Empfindungen sprühten. Ich liebe diesen Mann.
Es war 1 Uhr nachts, als wir noch kurz Zähne putzen gingen und uns dann zum Schlafen aneinander kuschelten.
Am nächsten Morgen wachte ich auf, als L. mir das Gesicht streichelte. Wir kuschelten noch eine Weile und standen dann auf, um zu frühstücken. Beim Frühstück meinte L. irgendwann zu mir: „Ich bin so verknallt in dich gerade.“ und strahlte mich an.
Gegen Mittag setzte ich mich ins Auto und fuhr nach Hause. Verliebt bis über beide Ohren in diesen Mann, der mir trotz aller Herausforderungen, die wir schon miteinander hatten, echt gut tut.
Clara