Schnick Schnack Schnuck

Letzte Woche war eine Freundin aus den USA bei mir zu Besuch zusammen mit ihren Eltern. Fast drei Tage lang hab ich den amerikanischen Besuch durch die Stadt geführt. Mittwochnachmittags brachten wir die Eltern zum Bahnhof, die Freundin blieb noch etwas länger, weil wir für ein paar Tage nach Budapest reisen wollten. An diesem Abend hatte ich N. und V. zum Essen eingeladen. Wir machten vegane Burger (die ich total vermasselt habe, aber sie wurden trotzdem gegessen – der Hunger treibt’s rein) und N. und V. lernten sich kennen. Nach dem Essen spülten N. und die Freundin ab, und V. und ich kuschelten uns in mein Bett und genossen die wenigen Minuten alleine die uns blieben. Ich wusste, dass ich nur für ein paar Tage weg sein würde, aber irgendwie vermisste ich sie da schon. Als N. in der Küche fertig war, kam er ins Zimmer und fragte, ob er sich dazulegen dürfe. Durfte er. Ich also in der Mitte, V. auf meiner einen Schulter, N. auf der anderen. N. legte seinen langen Arm über uns und küsste mich. So verharrten wir eine Weile. N. streichelte V.’s Rücken, ich seinen Nacken, V. meinen Bauch. War schön. Die beiden entschieden, mich und die Freundin noch zum Bahnhof zu bringen. Also stand ich auf und packte meine restlichen Sachen. V. und N. blieben noch im Bett und kuschelten weiter. Als wir losgingen kam N. kurz von hinten zu mir ran und flüsterte mir ins Ohr: „Sie küsst wirklich total weich.“ Ich antwortete: „Ich weiß.“

Wir liefen alle zusammen zum Bahnhof. Auf dem Bahnsteig knutschte ich mit V. rum und als wir in den Zug mussten gab ich N. einen Abschiedskuss. Alles in allem schienen sich V. und N. gut zu verstehen, das fand ich schön.

Einige Zeit später schrieb ich N., wie er V. fand. Er fand sie sehr nett und fragte nach ihrer Nummer. Ich wollte wissen, warum er sie nicht selbst nach ihrer Nummer gefragt hatte, und wurde darüber aufgeklärt, dass dazu keine Zeit mehr war, weil die zwei beim Warten auf die Bahn so viel rumgeknutscht hätten. Spätestens zu dem Zeitpunkt war ich heillos eifersüchtig. Das Gefühl hielt aber nicht lange an, denn ich stellte mir sofort die Frage, warum ich überhaupt eifersüchtig war. Erstens hatten die zwei nur ein bisschen rumgeknutscht und zweitens wusste ich, dass V. mich aus ganz anderen Gründen wertschätzt als die Männer, die sie datet. Im Nachtzug nach Budapest dachte ich dennoch viel darüber nach. Letztendlich wurde mir klar, dass es mich vor allem störte, dass N. einfach nie mal die Finger von einer Frau lassen kann. Wenigsten beim ersten Kennenlernen hätte ich mich schon deutlich wohler gefühlt, wenn er sich einfach mal normal mit der Person unterhält, anstatt die auch schon wieder anzugraben. Muss man denn immer sofort seine Chancen bei jeder abstecken? Kann er nicht einfach mal zurückhaltend sein, ein bisschen weniger an sich denken, und die Person einfach mal nur kennenlernen? Ein bisschen höfliche Distanz halten? Erst mal zu sehen, was das überhaupt für ein Mensch ist? Mich störte seine Obsession nach Sex verbunden mit dem Wissen, wie wenig Lust V. zur Zeit auf Sex hatte. Wieviele Männer ihr in letzter Zeit das Gefühl gegeben hatten, dass sie nur wegen des Sex interessant wäre. Ich hatte das Gefühl, sie nicht vor der bösen Männerwelt beschützen zu können. Zu der N. in dem Moment leider dazugehörte.

Budapest war wunderschön. Die Stadt bietet traumhafte Architektur, ein entspanntes Ambiente, tolle vegane Restaurants, die Donau, und so viel mehr. Wir hatten vier tolle Tage in der Stadt, aber dennoch möchte ich zurück, weil es noch so viel mehr zu sehen gibt. In Budapest war ich ständig über WhatsApp mit G. in Kontakt. Der Mann ist so unglaublich lustig und schreibt sehr unterhaltsam und charmant. Und er ist echt nett zu mir. So aufrichtig höflich und nett und lieb. Nach dem Drama mit F. in der Woche davor war das irgendwie genau das, was ich brauchte. Meine Freundin las unsere Unterhaltungen sehr oft mit und meinte irgendwann „you should dump F. and take G.“. Das gute an Poly ist, dass ich F. einfach F. sein lassen kann, und trotzdem G. daten kann und mich über die Vorzüge beider Menschen erfreuen kann, seien sie noch so verschieden. In Budapest schaute ich spätestens alle halbe Stunde auf mein Handy in der Hoffnung nach neuen Nachrichten von G. Ich hatte voll den Crush. G. hat angefangen Dr. Gregers „How not to Die“ zu lesen. Und ein Rezeptebuch mit seinen Lieblings-veganen-Rezepten zusammenzubauen. Alleine das macht ihn in meinen Augen schon wieder so viel attraktiver. Er war zuvor auch schonmal in Budapest und gab uns viele Tips. Als ich ihm erzählte, dass ich unbedingt nochmal herkommen wollte, bot er an, mitzukommen. Ich finde den Gedanken total schön. Ich habe das Gefühl, dass das mit ihm echt gut klappen könnte. Vielleicht schaffen wir das tatsächlich nächstes Jahr mal. Vorher sollten wir aber noch nach Hamburg.

Am Montag waren wir wieder daheim. Meine Freundin wollte noch eine Nacht bei mir übernachten und dann mit dem Zug nach Frankfurt fahren. Abends kam C. vorbei. Wir trafen uns erst zum Sushi essen und schauten dann bei mir auf dem Sofa zwei Schnulzen von Nicholas Sparks. Kennt ihr nicht? Schämt euch! Die schlimmsten und schnulzigsten Schnulzen sind Verfilmungen seiner Bücher. Wirklich richtig schlimm. Die Freundin und ich schauen die Filme seitdem wir uns vor 9 Jahren kennengelernt hatten. Viele haben wir schon mehrmals gesehen. Wir nehmen das ganze nicht so richtig ernst, muss man dazu sagen. Aber an dem Abend war es besonders lustig, weil C. nach jeder zweiten Szene sagte: „Die hätten das Problem nicht, wenn sie poly wären“. Oder: „Die müsste sich jetzt nicht entscheiden, wenn sie Poly wäre.“ Stimmt schon. Wir sollten einen Brief an Nicholas Sparks schreiben. Ich schätze allerdings, dass Nicholas Sparks Poly als satanistisches Dreckszeugs verurteilen würde. Aber vielleicht würde ihn das zu einer coolen Szene in seinem nächsten Film inspirieren. Ein Versuch wär’s wert. Aaaaber zurück zu meinem Leben. C. blieb dann über Nacht, weil sie einen Secco von ihrem Mann S. mitgebracht hatte und wir den noch trinken wollten. Ich mag C. total. Ist echt eine unglaublich gute Freundin geworden. Sie ist eine treue Leserin dieses Blogs, und immer wenn ich einen neuen Blogpost veröffentliche warte ich vor allem sehnsüchtig auf ihre Reaktion. Ich habe das Gefühl, ihr alles erzählen zu können. Wahrscheinlich hab ich in ihr die gute Freundin, die mir gefehlt hat und weswegen ich diesen Blog vor zwei Monaten startete, in ihr gefunden. Total schön. Aber keine Angst. Der Blog hat mich inzwischen so süchtig gemacht und ich habe so viele gute Erfahrungen mit dem Schreiben gemacht, dass der dennoch weitergeführt wird. Der Blog tut mir gut.

Gestern war ich abends mit F. verabredet. Ich hatte fast zwei Wochen geschmollt und war verletzt, aber ich freute mich jetzt riesig ihn wiederzusehen. Er schlug vor um 18 Uhr zu mir zu kommen, also schlug ich vor was zu kochen. Ich machte gefüllte Paprika mit einer scharfen Bulgur-Lauch-Füllung und einer Cashew-Schnittlauch-Kruste oben drauf – natürlich alles vegan. Dazu gab es einen Rukola-Pilz-Gurken-Salat mit einer Avocado-Schnittlauch-Vinaigrette. Es war echt lecker. Und ihm schmeckte es auch, das sagte er sogar. „Schmeckt gut.“ – das höchste der Gefühle. Inzwischen kann ich den Mann allerdings etwas besser einschätzen. Wenn er „ist gut“ sagt, meint er auch, dass es gut ist, und nicht, dass es nicht gut ist aber er zu höflich ist das zu sagen. F. muss man tatsächlich voll beim Wort nehmen. Mit ihm zu kochen hat total Spaß gemacht, können wir gerne wiederholen. Als wir knutschend in der Küche standen und darauf warteten, dass die Paprika im Ofen fertig wurden, streichelte er mir seinem Fuß meinen Fuß. Ich war instant-wuschig. F. hatte vorher schon angekündigt, dass er das mit meinen Füßen ein bisschen erkunden will. Ich war gespannt.

Wir aßen auf meinem Balkon und unterhielten uns prächtig über dies und das. Man kann sich mit F. wirklich gut unterhalten. Er ist sehr vielseitig interessiert, intelligent, witzig (auch wenn ich seinen Humor nicht immer verstehe), und abgesehen vom Thema Ernährung auch in vielen Dingen meiner Meinung. Und für einen Schweizer ist er wirklich ziemlich links. Mit ihm Zeit zu verbringen macht echt Spaß.

Danach spülte er ab und ich unterhielt mich währenddessen mit meiner Mitbewohnerin – Shame on me. Dann kuschelten wir uns auf die Couch und schauten eeeendlich Schnick Schnack Schnuck. F. hatte den Film schon Anfang Juli gekauft und heruntergeladen, aber wir hatten nie die Zeit gefunden, den mal zusammen anzusehen. Gestern war es dann endlich so weit. Schnick Schnack Schnuck ist eine pornographische Komödie. Eine, in der der Sex ziemlich realitätsnah gezeigt wird. D.h. Männer kriegen auch mal einen nicht hoch, da sind Haare am Sack und im Schritt, Frauen sind nicht immer geschminkt und niemand hat einen perfekten Körper, es geht mal was schief, es wird verhütet, man ist mal eifersüchtig, der Sex ist hetero, homo, buntgemischt. Der Film war großartig und wirklich unterhaltsam. Wir haben beide mehrmals gelacht, und gleichzeitig hat er mich richtig wuschig gemacht. Er streichelte währenddessen meinen Arm und ich sein Knie und sein Bein. Mein Arm lag, so, dass ich genau mitbekam, wann sich bei ihm in der Hose was regte. Als der Film vorbei war schaute ich F. an und sagte nur „können wir jetzt endlich Sex haben?“. Er lachte und wir legten los. Direkt auf dem roten Sofa (das meine Freunde früher liebevoll Pornosofa nannten).

Der Sex mit F. war diesmal wieder komplett neu und anders als bisher. Und erinnerte mich von der Art und Weise wie er ablief total an meinen Exfreund. Mein Ex und ich zelebrierten den Sex oft so richtig. Wir hatten Nächte, in denen wir bis zu 6 Stunden Sex hatten. Wir ließen uns total viel Zeit, probierten neue Sachen aus, ließen uns total gehen, wechselten immer wieder die Stellungen, hatten kaum Geschlechtsverkehr aber dafür die wildestens Vor- und Nachspiele. Der Sex mit meinem Ex war so das einzige, was richtig gut zwischen uns funktionierte. Und F. kommt da echt ran.

Wir knutschten lange rum, küssten uns den Hals, den Nacken, knabberten an den Ohren. Ich streichelte seine Arme und seinen Oberkörper, er packte mir an den Po. Nach und nach zog er mich komplett aus, während er noch komplett angezogen war. Irgendwie machte mich das an. Fragt mich nicht warum. Ich war so wuschig, dass ich das erste mal kam, als er meine Oberschenkelinnenseiten streichelte. Ein zweites mal, als er mir hart in die Nippel kniff. Durch seine Hose hindurch massierte ich seinen harten Schwanz. Wir zogen ihm sein T-Shirt aus. Er befahl mir: „Dreh dich mal um“. Im perfekten Hohlkreuz streckte ich ihm meinen Allerwertesten entgegen. Er bohrte mir seinen Finger in den Po und ich stöhnte auf. Ich war feucht wie der Atlantik. Irgendwann fingerte er mich vaginal und legte sich unter mich, um mich gleichzeitig lecken zu können. Ich setzte mich auf sein Gesicht und ritt seine Zunge. Ich fühlte mich gestern so wohl in meiner Haut. An mir runter zu sehen, meine Kurven, meine Brüste, diesen geilen Kerl unter mir zu sehen, das machte mich alles so geil. Dann stand ich auf und zog ihm seine restlichen Kleider aus. Ich küsste ihn, küsste seinen Hals, seine Brust, leckte an seinen Brustwarzen, küsste seinen Bauch entlang. Küsste seine Oberschenkel. Ich leckte sein Ding, aber irgendwie kitzelte ihn das, also nahm ich ihn in die Hand und nahm das Teil komplett in den Mund. In aller Ruhe blies ich ihm einen, bis mir eine Idee kam. Ich sagte ihm: „Dreh dich mal um.“, und grinste ihn an. Er kniete sich aufs Sofa und stützte sich auf der Armlehne ab. Ich liebe seinen runden Arsch. Schöner Anblick so. Nur das mit dem Hohlkreuz müssen wir noch üben, Honey. Ich streichelte seinen Po und seinen Rücken, seine Beine. Zog seine Arschbacken auseinandern und fing an sein Poloch zu lecken. Er stöhnte lauter. Ich stieß in sanft mit der Zunge, machte meinen Finger feucht und fing an ihn in kreisenden Bewegungen zu fingern. Ich nahm zusätzlich seinen Penis in die Hand, manchmal auch seine Eier. Mich machte das ganze so geil, dass ich selbst auch zu stöhnen anfing und feuchter als der Atlantik wurde. Geht euch das auch manchmal so, dass es euch geiler macht, wenn ihr andere Leute verwöhnt und merkt, wie es denen gefällt, als wenn man sich um euch kümmert? Ich glaube ich wäre eine gute Domina. Ok weiter. F. schien’s zu gefallen. Er stöhnte und jauchzte. Gott hab ich mir in dem Moment einen Strapon gewünscht! Danach gingen wir zum Bett. Er bat mich, mich an den Rand des Betts zu knien und vornüber zu beugen. Sofort hatte ich wieder Finger in meinem Arsch. Oh Gott ich war so geil. Er zog sich endlich ein Kondom über und fing an mich heftig von hinten zu rammen. Die Finger blieben im Po. Ich kam so heftig, und er irgendwann auch. Es war göttlich.

Wir kuschelten uns ins Bett. Später hatten wir eine zweite Runde, die nur aus Oralsex und fingern bestand. Ich blies ihm einen und fummelte danach an mir selbst rum. Ich war schon wieder so geil, dass ich kam, einfach nur, weil ich langsam atmete und mich unter der Bettdecke bewegte. F. meinte, dass Männer sowas nicht könnten. Ich sagte, dass auch die meisten Frauen sowas nicht könnten. Ist ja auch so. Ich hab noch keine Frau kennengelernt, die so einfach und so oft und so schnell hintereinander und so heftig kommen kann wie ich. Ich bat F., mich nochmal zu fingern, weil ich noch so unglaublich geil war und er machte das gern. Und gut. Alter Verwalter. Richtig gut. Ich kam noch ein paar mal so heftig, bis ich seine Hand wegnehmen musste, weil ich so erledigt war. Ihm macht das richtig Spaß, mich so zum kommen zu bringen und mir dabei zuzusehen.

Bevor wir schlafen gingen legte ich V. noch meinen Schlüssel in unser Versteck vor dem Haus. Sie arbeitete heute wieder lange und wollte im leeren Zimmer meiner Mitbewohnerin übernachten.

Heute morgen lag ich schon über eine Stunde wach im Bett, aber F. schlief immer noch. Also fing ich an, an seinem Penis rumzuspielen, um ihn auf eine Art zu wecken und wach zu machen, bei der er mir spätet nicht vorwerfen könnte, ich hätte ihn geweckt. Wir hatten unspektakulären Blümchensex, aber es war schön. Ich schätze Blümchensex am Morgen ist so unser Ding. Für mehr sind wir beide morgens nicht imstande. Ich machte uns Kaffee und wir kuschelten noch eine ganze Weile im Bett und hörten Musik und redeten über dies und das. Machten Witze darüber, wann Dornröschen im Nebenzimmer wohl wach werden würde. Als F. gehen wollte und ich ihn rausbrachte, stand V.’s Zimmertüre offen und ich schaute nach ihr. Sie war wach und kam uns entgegen. Ich nahm sie lange in den Arm, dann umarmten sich F. und V. Ich brachte F. voll zur Tür, küsste ihn zum Abschied.

Ich fand den Abend mit F. gestern unglaublich toll. Wir haben uns so toll verstanden. Der Sex war großartig, aber auch alles andere war schön. Eigentlich war es fast das perfekte Date. Ich hoffe ich sehe ihn nächste Woche nochmal wieder, bevor ich nach Mexiko fliege.

Dann ging ich zu V. und kochte uns Kaffee. Wir kuschelten uns auf mein Sofa und ich erzählte ihr alles, was in der letzten Woche passiert war, und sie ebenso. Wir gingen zusammen zu meinem Lieblingsfalafelladen um die Ecke, aßen gemeinsam, kauften auf dem Heimweg beim Iraner meines Vertrauens noch ein Kilo Datteln und beim Bäcker noch ein Dinkelvollkornbrot. Dann setzte sie sich in das Nebenzimmer und lernte und ich setzte mich an meinen Schreibtisch und erledigte selbst ein paar Sachen. Als ich fertig war, kochte ich uns nochmal Kaffee und wir kuschelten uns in mein Bett. Ich liebe es, mit V. zu chillen. Mit ihr zu reden. Ihr geht es immer noch nicht so gut. Sie will jetzt komplett aufhören, mit anderen Männern zu schlafen, weil sie in letzter Zeit zu oft von Männern bedrängt wurde und eine Zeit braucht, bis sie sich wieder wohl in ihrere Haut fühlt. Und wieder Lust auf Sex hat. Ich halte das für eine gute Idee. Sie kann ja immer noch mit sich selbst schlafen, sich selbst verwöhnen. V. ist voll der Männermagnet. Ich weiß nicht so richtig, was es an ihr ist, aber fast jeder Mann, den sie kennenlernt, liegt ihr innerhalb kürzester Zeit zu Füßen. Und dabei macht sie gar nichts. Das passiert ganz von selbst. V. empfindet das allerdings nicht immer als positiv. Es ist fast anstrengend. Weil sie immer wieder Männer zurückweisen muss, sich bedrängt fühlt, oder das Gefühl bekommt, die Männer würden nur mit ihr schlafen wollen. Das ist auch einer der Gründe, warum sie so gerne Zeit mit mir verbringt. Sie sagt, dass es ihr gut tut, bei mir zu sein. Ich finde, das ist eines der größten Komplimente, die man bekommen kann.

Je besser ich V. kennenlerne, desto mehr verliebe ich mich in sie. Sie gefällt mir immer besser. Und gleichzeitig fühle ich mich von ihr null eingeschränkt. Sie gönnt mir meine sexuellen Abenteuer total, will meine Geschichten inklusive aller Details hören und ist neidisch auf meine „Orgasmusfähigkeit“, wie sie das so schön nennt. Ich habe auch bei ihr null Besitzanspruchsgefühle, aber es macht mich beklommen, wie oft die Dates, die sie hat, ihr nicht gut tun. Ich will einfach, dass es ihr gut geht, und sie glücklich ist.

Puh. Das war wohl mein längster Blogeintrag bisher.

Macht’s gut,

Eure Clara

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