Schmerz

Anmerkung: Diesen Text habe ich als Braindump geschrieben. Das heißt, dass ich einfach drauf los geschrieben habe, ohne Plan. Alle Gedanken, die mir kamen, sind festgehalten. Das kann dazu führen, dass der Text manchmal Lücken enthält oder unstrukturiert wirkt. 

Nach meiner Rückkehr aus USA dauerte es nochmal zwei ganze Wochen, bis L. und ich uns trafen. Das lag an ihm. Er meldete sich fast eine Woche gar nicht bei mir, weil er beruflich auf einer Konferenz war und es nicht auf die Reihe bekam, zwischendurch mal mit mir zu telefonieren. Das verletzte mich sehr, weil es mir zeigte, wie unwichtig ich ihm aktuell war. Ich entschied daher, ihm zu schreiben, dass ich kein Treffen mehr brauchte. Ich war davon überzeugt, dass er während der Pause zu keiner Klarheit gekommen war und ich in ihm weiterhin keinen Partner haben würde, der sich meines Werts sicher ist und in unsere Beziehung entsprechend investiert.  

Daraufhin schrieb er mir in einer langen Nachricht all die Dinge, auf die ich die ganze Zeit gehofft hatte. Dass ich ihm wichtig wäre, dass er mich vermisst hätte, dass er sich gerne mit mir aussprechen möchte, und vieles mehr.  

Also verabredeten wir uns für den Freitag danach. 

Am Tag vor dem Treffen bekam ich von ihm eine kryptische Nachricht, in der er mir erklärte, dass das Treffen wahrscheinlich nicht stattfinden kann, weil jemand einen Unfall hatte und er jemanden ins Krankenhaus begleiten musste und die nächsten Tage dort sein will. Bei mir ging da natürlich sofort das Kopfkino los. Wer sollte das sein, der ihm so wichtig war, dass er sich nicht mal mit mir treffen konnte? Hatte er während der Pause jemanden kennengelernt?  

Ich bat ihn daher, mich abends anzurufen, um zu erklären, was los sei. Er versprach mir, sich abends bei mir zu melden. Doch der Anruf blieb aus. Er meldete sich nicht. Und er sagte das Treffen auch nicht ab. Am Tag drauf bekam ich mittags eine Nachricht, in der er sich nicht entschuldigte, sondern nur erklärte. Seine Freundschaft+ sei wegen eines Unfalls, den er verursacht hatte, im Krankenhaus gelandet und hätte beide Arme und den Kiefer gebrochen.  

Mein Problem war auch hier mal wieder, dass seine Handlungen nicht zu seinen Taten passten. Wenn es ihm so wichtig gewesen wäre, sicherzugehen, dass wir wieder zusammenkommen, dann hätte er sich melden können. Auch, wenn seine Freundin im Krankenhaus liegt. Ich stand emotional wieder an der gleichen Stelle wie eine Woche zuvor: Ich hatte eigentlich keine Hoffnungen mehr, war zutiefst verletzt von seinem Verhalten, das mir zeigte, dass ich ihm nicht wichtig war, und wusste auch, dass ich so nicht mehr lange weitermachen konnte, weil mir das enorm viel Kraft kostete. Und trotzdem schrieb ich ihm, dass er anrufen könne, wenn er versuchen wollte, mich nochmal zu einem Treffen zu überzeugen. 

Das tat er am Tag darauf. Das Gespräch verlief ruhig. Ich hätte in so einer Situation erwartet, dass er aktiv um mich kämpft und das auch verbalisiert. Er sagte zwar schon, dass er sich unbedingt mit mir treffen wollte, aber ohne jegliche Vehemenz oder Selbstsicherheit. Ich bekam in dem Gespräch nicht, was ich hören wollte. Und verabredete mich trotzdem mit ihm für den Tag darauf. 

Er kam 30min zu spät, weil er vorher bei seiner Freundin+ gewesen war und in seiner chaotischen Art die Zeit nicht im Blick gehabt hatte. Als er endlich ankam, redeten wir fast vier Stunden miteinander.  

Letztendlich sagte er mir, dass er während der Pause viel reflektiert und geschrieben hätte, und ihm klar geworden wäre, wie wichtig ich ihm bin. Dass er unbedingt mit mir in einer Beziehung sein will. Dass er in die Beziehung investieren will. Dass er Kompromisse eingehen will. Dass er Rücksicht auf mich nehmen will.  

Ich fragte ihn, ob ich über irgendwas, das er während der Pause getan hat, Bescheid wissen sollte. Er verneinte. Doch im weiteren Gespräch kam heraus, dass er mich hintergangen hatte.  

Seine Argumentation vor der Pause, warum er diese haben wollte, war gewesen: “Ich war noch nie single und brauche mal eine Zeit, in der ich mich auf mich konzentrieren und mich besser kennenlernen kann. Es geht mir dabei nicht darum, zu daten. Ich brauche einfach mal eine Zeit lang mehr Ruhe, um über mein Leben zu reflektieren. Weil ich gerne voll investiert sein möchte in unserer Beziehung.” 

Stattdessen hatte er vieles, was er bis dato von mir bekommen hatte, sofort mit seiner Freundschaft+ ersetzt. Ich hatte damit gerechnet, dass er sich mit ihr bestimmt ein oder zweimal trifft, vielleicht auch dreimal. Doch stattdessen haben die zwei sich wöchentlich getroffen, hatten viel Sex, tiefe Gespräche, sie wurde eine enge Vertrauensperson. Er war also überhaupt nicht single, und hat es auch nicht ausgehalten, mal wirklich alleine zu sein. Er hat sich direkt in die nächste Beziehungsdynamik geworfen.  

Und zwar hinter meinem Rücken. Denn ich wusste davon nichts. Er hat keinen Konsens mit mir hergestellt.  

Ich habe mich daher betrogen und hintergangen gefühlt. Während unserer Beziehung hatte ich ziemlich mit Eifersucht zu kämpfen. Das könnt ihr alles in meinen alten Blogartikeln nachlesen. Doch ich hatte mich für ihn bewegt, hatte an meiner Eifersucht gearbeitet, und hatte einfach gefordert, dass wir das Tempo daran orientieren, was ich brauche, um mich sicher und geborgen zu fühlen. Ich habe gesunde Grenzen gesetzt, damit ich nicht verletzt werde.  

Das ging ihm anscheinend nicht schnell genug. Denn sobald ich über die Pause aus dem Weg geschafft war, hat er genau so gedatet, wie er es wollte, nur halt hinter meinem Rücken. 

Ich habe daher im Gespräch mit ihm gesagt, dass dadurch nochmal mehr Vertrauen kaputt gegangen ist. Und dass ich von ihm ein Entgegenkommen brauche, um neues Vertrauen zu schöpfen.  

Ich schlug vor, dass er zumindest für die nächsten Wochen nicht datet oder die Treffen mit S. auf platonisches reduziert, um uns die Chance zu geben, uns auf uns konzentrieren zu können, neues Vertrauen aufzubauen, in Ruhe über alles zu reden, worüber geredet werden musste, ohne dass das Dating-Thema, was immer wieder für Wellen gesorgt hatte, direkt wieder so präsent im Raum zu haben. Ich machte klar, was ich brauche, um vertrauen zu können. Um mich nochmal mit ihm auf den Weg machen zu können. Vor allem, nachdem er sich mir gegenüber alles andere als fair verhalten hatte. 

Wir gingen nach dem Gespräch auseinander im Konsens, dass wir es nochmal miteinander versuchen wollten, und das wir noch einen Konsens darüber finden mussten, wie er sein Datingverhalten anpassen würde.  

Ich schlief an dem Abend stundenlang nicht ein. Mir schwirrte durch den Kopf, dass ich eigentlich wirklich von ihm brauchte, dass er eine Zeit lang nicht datete, weil das so verletzend für mich war, dass er das hinter meinem Rücken getan hatte. Und auch, weil ich einen Beweis von ihm brauchte, dass er es wirklich ernst mit mir meinte und mich auch anders priorisierte als seine Freundschaft+. Ich verlangte ja auch nicht von ihm, die Freundschaft mit S. komplett zu beenden. Ich verlangte nur, dass die beiden für die nächsten paar Wochen nicht dateten. Was ja aktuell eh kaum ging, weil sie gebrochene Arme und einen gebrochenen Kiefer hatte. Wie viel Dating kann in so einem Zustand stattfinden? Ich fand nicht, dass ich da zu viel verlangte, sondern einfach nur das, was ich brauchte, um neues Vertrauen zu schöpfen. 

Also schickte ich ihm am Morgen danach nochmal eine Sprachnachricht und erklärte das genau so. Und ich schlug vor, dass er mich im Laufe des Tages nochmal anrief, damit wir darüber reden konnten. 

Das tat er am Abend. Und sagte relativ schnell, dass er mir in meinen Forderungen nicht entgegenkommen könnte und daher doch nicht mehr versuchen möchte, nochmal zusammenzukommen. Ich war baff. Wie kann mir jemand erzählen, ich wäre ihm so wichtig, und dann von einem Tag auf den anderen einfach aufgeben?  

Der Rest des Telefongesprächs ist in Neben gehüllt. Ich habe ehrlich gesagt gar keine Erinnerung daran. Ich weiß nur, dass ich das Gefühl hatte, dass er total verwirrt war, und ihn irgendwie davon überzeugte, nochmal ein paar Tage über alles nachzudenken. Und dass wir uns fürs Wochenende erneut zum telefonieren verabredeten. 

Wir verabredeten uns für Sonntagnachmittag. Am Sonntagmittag um 13.27 Uhr schrieb er mir eine Nachricht: “17.30? 😊“. Allein diese Nachricht machte mich so wütend. Wir hatten Nachmittag gesagt, was bei den meisten Leuten irgendwas zwischen 13 und 17 Uhr bedeutet. In einer späteren Nachricht schrieb er sogar selbst, dass das auch seine Definition von Nachmittag ist. Da ich für den Abend Pläne hatte, schrieb ich ihm zurück, dass mir 17.30 Uhr zu spät sei und ich gerne gegen 15 Uhr telefonieren würde, und bat ihn darum, das möglich zu machen.  

Wir telefonierten also um 15 Uhr – und er saß dabei im Zug. Erneut war er bei S. gewesen und war auf dem Heimweg. Auch das zeigte mir wieder, dass er mir zwar sagte, ich sei ihm wichtig, aber überhaupt nicht danach handelte. Wenn ich ihm wichtig gewesen wäre, hätte er sich den Nachmittag frei gehalten und hätte sichergestellt, dass ich nachmittags irgendwo ist, wo er in aller Ruhe telefonieren kann.  

Für das Gespräch war ich gut vorbereitet. Ich hatte die Tage davor viel in mein Tagebuch geschrieben und reflektiert, was ich zum jetzigen Zeitpunkt von ihm bräuchte, um nochmal Vertrauen zu schöpfen. Und ich hatte für mich entschieden, dass ich ihm hier noch einmal eine Brücke bauen würde. Wenn er die aber nicht überqueren würde, dann würde ich Schluss machen. Ich hatte so viele Chancen gegeben, mich immer wieder verletzlich gemacht, ehrlich über meine Gefühle und meine Grenzen geredet. Irgendwann musste er diese Chancen auch ergreifen und aktiv werden. 

Ich stellte ihm in dem Gespräch daher vor allem viele Fragen und machte klar, dass ich auf diese Fragen Antworten von ihm brauchte: 

  • Wie möchtest du damit umgehen und dafür Verantwortung übernehmen, dass dein Verhalten mich verletzt hat, mein Konsens in den Entwicklungen gefehlt hat und ich mich daher hintergangen fühle? 
  • Was meinst du damit, wenn du sagst, dass du in unsere Beziehung investieren willst? Was bist du bereit, zu investieren? 
  • Welche konkreten Verhaltensweise von dir sollen mir in Zukunft zeigen, dass du ernst meinst, was du sagst? Dass du Kompromisse eingehen möchtest, dass du Rücksicht nehmen möchtest, dass ich dir wichtig bin, dass du investieren willst. Mit welchem Verhalten zeigst du ab sofort, dass das nicht leere Worte sind? 

Ich schickte ihm die Fragen danach sogar noch in einer Nachricht, damit er sich darüber Gedanken machen konnte. 

Ein paar Tage danach telefonierten wir erneut. Ich bekam auf keine meiner Fragen antworten. Stattdessen ging L. dazu über, mich und unsere Beziehung abzuwerten. Dass ich ja nicht sehen würde, dass er ja immer voll viel in unsere Beziehung investiert hätte, z.B. dass er während unserer Treffen nicht mit anderen Dingen abgelenkt war und die langen Zugfahrten auf sich genommen hätte. Ohne irgendwas dazu zu sagen, dass das ja wohl selbstverständlich sei und leider sehr wenig im Vergleich zu allem, das ich investiert habe, erinnerte ich ihn daran, dass es mir nicht darum ging, was er alles irgendwann mal für uns getan hatte, sondern was er jetzt investieren wollte, damit wir nochmal zusammenkamen. Keine Antwort.  

In dem Gespräch kam nichts von ihm. Er übernahm nie Verantwortung für sein Verhalten. Er bat nie um Entschuldigung. Er bereute nie, mich hintergangen zu haben. Er brachte nie Verhaltensweisen, die mir hätten zeigen können, dass er tatsächlich Kompromisse eingehen wollte oder Rücksicht auf mich nehmen wollte. Nichts.  

Ich saß während der Telefonats auf der Terrasse und hatte mein Notizbuch vor mir liegen. Ich hatte für mich eine Liste vorbereitet, was ich von ihm erwartete, um für mich zu entscheiden, ob ich ihm weitere Chancen geben sollte oder ob es für mich besser wäre, einen Schlussstrich darunter zu setzen, um weitere Verletzungen durch ihn zu verhindern. Guess what. Nicht mal eine einzige der Dinge auf meiner Liste gab er mir. 

Stattdessen brachte er nochmal einige Hammer hervor. Zum Beispiel versuchte er, meine Grenzen zu verhandeln, indem er seine Wünsche (S. Ohne jegliche Einschränkungen weiterdaten) als seine Grenzen darstellte. Was mir zeigte, dass er ganz elementare Konzepte wie Konsens und Grenzen bis heute nicht verstanden hat. Wie wahrscheinlich so vieles, das ich ihm im letzten Jahr erklärt habe.  

 Also sagte ich ihm, dass ich unter diesen Voraussetzungen nicht mehr weiter versuchen möchte, nochmal mit ihm zusammenzukommen. Ich übernahm das Wort und machte glasklar, wie enttäuscht ich von ihm war. Er war mal so ein liebevoller, empathischer, rücksichtsvoller Mann gewesen. In diesen Mann habe ich mich vor über einem Jahr auch verliebt. Doch diese Version von ihm, die es heute gibt, ist für mich nicht liebenswert. Wenn ihm mein Schmerz egal ist, ihm nicht wichtig ist, mich zu schützen, er keine Verantwortung für sein Handeln übernimmt und sich seine Fehler nicht eingesteht – wie soll ich da eine gesunde Beziehung mit ihm führen?  

Ich warf ihm alles an den Kopf, was meine verletzte Seele in dem Moment loswerden wollte. Und legte auf. 

Damit endet die Liebesgeschichte zwischen mir und L. auf die schmerzhafteste Art und Weise. Denn nicht nur wurde ich am Ende betrogen, respektlos und rücksichtslos behandelt. Ich habe auch auf tausende Fragen keine Antwort erhalten. Allem voran: Was ist mir dir passiert, L.? Warum bist du plötzlich so? Warum gehst du so mit mir um? 

Ich habe mich von ihm getrennt, weil ich mir meines Werts sicher bin. Weil ich es verdient habe, dass man respektvoll, ehrlich, liebevoll und empathisch mit mir umgeht. Und dass man meine Grenzen respektiert. 

Seit diesem letzten Telefonat sind inzwischen 4 Wochen vergangen. Und trotzdem sitze ich hier mit Tränen in den Augen, weil der Schmerz noch genauso präsent ist wie damals. Ich habe in einem meiner letzten Blogartikel geschrieben, dass Liebeskummer nicht weniger schlimm wird, wenn man erwachsen ist. In diesem Fall ist er glaube ich sogar noch schlimmer, weil für mich so viel gleichzeitig zu Brüche gegangen ist. Ich war so wahnsinnig verliebt in diesen Menschen, der mich am Ende richtig schlimm behandelt hat. Ich habe meinen wichtigsten Gesprächspartner verloren. Ich habe einen Teil meiner Zukunftsvision verloren. Und da hat ein Mensch, der mir noch vor drei Monaten versprochen hat, ich wäre seine wichtigste Vertrauensperson, mich plötzlich behandelt, als wäre ich wertlos.  

Der Schmerz kommt und geht in Wellen. Mal ist er sehr präsent und ich vermisse die Beziehung mit L. sehr. Ich vermisse unsere tiefen Gespräche, die nie langweilig wurden. Ich vermisse unsere gemeinsamen Duschen, das Kuscheln, den Sex. Ich vermisse seine Leichtigkeit. L. war ein wunderbarer Partner, der mir wirklich etwas bedeutet hat. Sonst hätte ich da nicht so viel investiert, wie ich es gemacht habe. Bis er plötzlich gar kein guter Partner mehr war, sondern mich einfach hat fallen lassen. 

Seitdem ist da ein Vakuum entstanden, das schwer auszuhalten ist. Weil noch dazu aufzeigt, was mir G. nicht geben kann bzw. was mir in der Beziehung mit G. fehlt. Tiefe Gespräche, ein Sparringspartner, der mein Leben durchdiskutiert, und körperliche Nähe, so wie ich sie mag: Langsam, sinnlich, genießend, zärtlich.  

Manchmal weiß ich gar nicht, wohin mit diesem Schmerz. Manchmal übermannt er mich und ich kann nicht anders, als loszuweinen. Die letzten Wochen bin ich daher viel weggerannt: Ich habe mich in die Arbeit gestürzt, mich mit tausend Dingen abgelenkt. Doch in kleinen Momenten der Ruhe kommt alles hoch.

Um diesen ganzen Schmerz und die tausend Gedanken in meinem Kopf endlich zu verarbeiten, habe ich mich heute zum Schreiben hingesetzt. Mit dem Ziel, das jetzt wieder öfter zu tun und einfach alles aufzuscheiben, was mir durch den Kopf geht. Nicht alles davon werde ich in meinem Blog veröffentlichen. Aber hoffentlich wird mir das dabei helfen, dass es mir nach und nach besser geht. 

Eure Clara 

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  1. Avatar von Schnipsel Schnipsel sagt:

    Liebe Clara,
    ich hoffe, es hat dir geholfen, alles runterzuschreiben, wie es dir in den Kopf kam.
    Es tut mir leid zu lesen, dass du gerade durch diesen Schmerz gehen musst.
    Als Außenstehende liest es sich für mich so, dass L. im Grunde sein Singleleben leben will – gerne mit dir an der Seite. Aber das heißt für ihn: Ich kann tun und lassen, was ich will, niemand macht mir „Vorschriften“ oder verlangt, irgendwelche Grenzen einzuhalten, Clara ist am Ende trotzdem da. Im Grunde wie eine F+. Ich denke, es ist richtig, den Schlussstrich hier zu ziehen, sich selbst zuliebe.

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